Baustoff Aluminium
Der Bedarf an Aluminium beträgt in Deutschland ca. 2,5 Mio. Tonnen pro Jahr. Davon werden 570.000 Tonnen Aluminium in Deutschland verarbeitet. Hauptabnehmer des Leichtmetalls sind das Verkehrs- und das Bauwesen, gefolgt vom Maschinenbau und der Verpackungsindustrie.
Der Rohstoff für die Aluminiumgewinnung ist Bauxit, ein Erz, das hauptsächlich in Australien, Westafrika, Jamaika und Brasilien vorkommt. In einem zweistufigen Verfahren wird zunächst das Aluminiumoxid extrahiert, während in der zweiten Stufe durch einen Elektrolyseprozess das Aluminium entsteht.
Bauxit ist das am meisten verbreitete metallische Element der Erde. 8% der Erdkruste bestehen aus Aluminiumverbindungen, die in den Gesteinen und Böden, den Pflanzen und im Wasser vorkommen.
In der Natur findet man Aluminium niemals in metallischer Form. 1925 wurde es erstmals als Metall isoliert.
Von rund 73.000 Beschäftigten in der deutschen Aluminiumindustrie sind 15.000 in der Bauindustrie tätig. Aluminium wird im Bauwesen unter anderem wegen seiner Korrosionsbeständigkeit und des je nach Ausführung geringen Wartungsaufwands eingesetzt. Aluminium zeichnet sich durch Dauerbeständigkeit aus und korrodiert nur in einer dünnen schützenden Oberflächenschicht.
Ein geringeres Fahrzeuggewicht kann den Energieverbrauch beeinflussen. Ein geringer Wartungsaufwand kann Instandhaltungsmaßnahmen reduzieren. Aluminium kann abhängig von Legierung, Beschichtung, Verbindung und Recyclingweg wiederverwertet werden. Sekundäraluminium wird in der Aluminiumproduktion eingesetzt.

